Was macht App Store Marketing aus?

Unter der millionenfachen Vielzahl an vorhandenen Apps ist es inzwischen schwierig geworden, aus dem Angebot hervorzustechen. Der Erfolg einer App ist inzwischen von Nutzern überhaupt gefunden zu werden. Mithilfe des App Store Marketings ist bei einer stichwortspezifischen Suche die Trefferwahrscheinlichkeit höher, das Ranking im App-Store zu verbessern. Dabei gibt es einiges zu beachten.

So funktioniert das App Store Marketing

Das App Store Marketing beinhaltet die sogenannte App Store Optimierung (ASO). Zu den Kernaufgaben des ASO gehört die Auffindbarkeit der App zu erhöhen, passende Keywords und Beschreibungen einzusetzen, um ein höheres Ranking in den Suchmaschinen und im App Store zu erreichen. Dies bewirkt einen starken Anstieg des Webseiten-Traffics und der Download-Anzahl der App. Etwa 90 Prozent aller Download-Apps sind über die organische Suche im App-Store erfolgt. Für die Beschreibung stehen nur 300 Zeichen zur Verfügung.

Hier muss eine eindeutige Informationsbotschaft mit prägnanten einfachen Worten verwendet werden, um zu erklären, welche Features diese App bietet. Wer für die Keyword-Recherche Hilfe benötigt, sollte es mal mit dem Analytics Keyword Tool von Google versuchen, das nicht nur für Webseiten, sondern auch für Apps sinnvolle Vorschläge beliebter Suchbegriffe liefern kann. Zum Marketing gehört auch vor der Veröffentlichung eine Überprüfung vergleichbarer Konkurrenzprodukte, um den Leistungsumfang einschätzen zu können, sowie das Preisniveau und dessen Keywords abzugleichen.

Die Erfolgsfaktoren einer App

Es gibt noch weitere Faktoren die über Erfolg oder Misserfolg einer App entscheiden. So ist beispielsweise der Zeitpunkt der Veröffentlichung für die Download-Anzahl von Bedeutung, auch die Höhe und Anzahl von Bewertungen anderer Nutzer und deren Kommentare spielen eine große Rolle. Bei negativen Bewertungen muss eine direkte Kommunikation zum User bestehen, um reaktionsschnell auf Probleme, Programmierfehler oder Optimierungen der User Experience eingehen zu können.
Eine zeitnahe Bereitstellung von Updates muss gegeben sein. Das Design der App muss an die Responsive-Webdesign Technologie angepasst sein, damit die App auf verschiedenen Displaygrößen unterschiedlicher Endgeräte (zum Beispiel Smartphone, Tablet oder Smart-Watch) korrekt dargestellt werden kann. Ein weiterer Aspekt ist, dass einer Entwicklerschmiede, die schon eine erfolgreiche App veröffentlicht hat, mehr Beachtung mit mehr Bewertungen geschenkt wird, als einem unbekannten Entwickler.
Nicht zuletzt ist auch die Bedienbarkeit und der Nutzwert der App entscheidend. Einzigartige Apps, die nicht aus irgendwelchen vorgefertigten Baukästen entstammen und durch ein Killerfeature herausragen, die dem Nutzer einen wirklichen Mehrwert bietet den er in keiner anderen App erhält, sind für erfolgreiches App Store Marketing vorteilhaft.

Weitere Marketingtipps

Um eine App erfolgreich im App Store zu vermarkten, dürfen professionell aufbereitete Videos nicht fehlen. Hierbei gilt es, die Kernfunktionen kurz und präzise innerhalb von maximal zwei Minuten zu präsentieren, ohne langwierige Erklärungen abzuhalten. Außerdem ist es wichtig, dass eine neue App in verschiedenen Foren vorgestellt wird, vorzüglich in Foren namhafter Fachzeitschriften. Nicht zuletzt bieten soziale Netzwerke eine Vielzahl von Kanälen, neue Apps zu promoten.
Vor der Veröffentlichung muss die anvisierte Zielgruppe definiert werden, ob die App eher auf Smartphone- oder auf Tablet-User abzielen soll. Während Tablet-Nutzer sich tendenziell mehr Zeit für Details einer App nehmen, ist bei Smartphone-Anwendern mehr Schnelligkeit gefragt.

Rechtliche Aspekte für das Marketing

Oftmals werden in Apps Videos, Bilder oder Texte eingebunden, beispielsweise von Artisten und Musikern, deren Rechte man nicht besitzt. Beinhaltet die eigene App Fremdmaterialien, ist es Aufgabe des Marketings, die Lizenzierung sowie die Urheberrechte im Vorfeld abzuklären.
Das Team von opongo.com wünscht viel Erfolg beim App Store Marketing. Gerne stehen wir Ihnen für die Beantwortung von Rückfragen zur Seite.

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